Start kämpft um Ostsachsennetz II

Start reicht beim Oberlandesgericht Dresden Beschwerde gegen die Entscheidung der sächsischen Vergabekammer Leipzig ein. Diese hatte die geplante Zuschlagserteilung durch die beteiligten Aufgabenträger für vergaberechtswidrig erklärt.

Frankfurt a. M., 14. November 2018

Die Verkehrsgesellschaft Start Ostsachen mbH hat rechtliche Schritte im Fall der Vergabeentscheidung für das Ostsachennetz II eingeleitet: Eine entsprechende Beschwerde wurde am 13. November 2018 beim Oberlandesgericht Dresden eingereicht.

 

Die Vergabekammer des Freistaates Sachsen hatte am 30. Oktober 2018 entschieden, dass die geplante Vergabe des Ostsachsennetzes II an die Verkehrsgesellschaft Start Ostsachsen mbH durch die vier beteiligten Besteller in Ostsachsen und Tschechien - derZweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON), der Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe (ZVOE), der Liberecký kraj (LK) und der Ústecký kraj (ÚK) vergaberechtswidrig sei.

 

Die Verkehrsgesellschaft Start Ostsachsen mbH ist überzeugt davon, die Anforderungen für einen erfolgreichen Betrieb des Netzes vollumfänglich zu erfüllen und wird diese Position auch vor dem Oberlandesgericht vertreten.